Kartoffel-Radieschen-Salat mit Buttermilch, das leichte Dressing bleibt cremig statt schwer

Kartoffel-Radieschen-Salat mit cremigem Buttermilch-Dressing in einer weißen Schüssel, garniert mit frischem Schnittlauch und Radieschenscheiben

Salat · Vegetarisch · Sommersalat

★★★★★ 4,7 35 Min. 🥗 Vorbereitung: 15 Min. 🍳 Kochen: 20 Min. 📊 Einfach 🔥 210 kcal 🍽 4 Portionen 📅 Frühling & Sommer
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Cremig, leicht und ohne Mayo: der Kartoffelsalat, den du den ganzen Sommer machen wirst

Dieser Kartoffel-Radieschen-Salat mit Buttermilch-Dressing ist genau das Richtige, wenn du einen frischen, leichten Salat ohne schwere Soße suchst. Das Buttermilch-Dressing bleibt cremig, weil Senf als natürlicher Emulgator die Zutaten zusammenhält. Kein Trennen, kein wässriger Boden. Dazu knackige Radieschen, festkochende Kartoffeln und frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Dill. Ein echter Sommersalat, der als Picknick-Salat, Grillbeilage oder leichtes vegetarisches Hauptgericht überzeugt.

🥗 Nährwerte pro Portion

210 kcalKalorien / Portion
6 gEiweiß
4 gFett
36 gKohlenhydrate

🧰 Utensilien

  • Großer Kochtopf
  • Schneidebrett und Messer
  • Rührschüssel (groß)
  • Kleines Schraubglas oder Schüssel zum Dressing anrühren
  • Küchenwaage
  • Salatbesteck oder Löffel zum Wenden

🛒 Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • Für den Salat
  • 800 g festkochende Kartoffeln (z. B. Sorte „Annabelle“ oder „Linda“)
  • 200 g Radieschen
  • ½ rote Zwiebel
  • 20 g frischer Schnittlauch
  • 10 g frische Petersilie
  • Für das Buttermilch-Dressing
  • 200 ml Buttermilch
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Salz
  • 1 Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ½ TL Zucker (optional, zum Abrunden)

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 10 Min. Die Zeiten in den Schritten sind anklickbare Timer – einfach antippen und loslegen.

  1. Kartoffeln kochen. Kartoffeln mit Schale in einen großen Topf geben, mit kaltem Salzwasser bedecken und zum Kochen bringen. ⏱ 20 Min. garen, bis sie gar, aber noch fest sind. Mit einem Messer prüfen: Es soll leicht eindringen, ohne dass die Kartoffeln auseinanderfallen.
  2. Kartoffeln abkühlen lassen und vorbereiten. Wasser abgießen und die Kartoffeln ⏱ 15 Min. auf dem Herd ausdampfen lassen, bis sie lauwarm sind. Dann pellen und in gleichmäßige Scheiben (ca. 5 mm) schneiden. Wichtig: Nicht heiß anmachen, sonst werden die Scheiben matschig.
  3. Gemüse vorbereiten. Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Rote Zwiebel schälen und in feine Ringe oder Würfel schneiden. Schnittlauch und Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  4. Buttermilch-Dressing anrühren – so bleibt es cremig. Senf zuerst in eine kleine Schüssel geben. Apfelessig dazugeben und mit dem Senf verrühren: Der Senf enthält Muzin, das als natürlicher Emulgator wirkt und Wasser und Öl verbindet. Dann Olivenöl tröpfchenweise einrühren, bis eine homogene Basis entsteht. Buttermilch zuletzt einrühren, mit Salz, Pfeffer und optional Zucker abschmecken.
  5. Salat zusammenstellen. Kartoffelscheiben, Radieschenscheiben, rote Zwiebelringe und die Hälfte der Kräuter in eine große Schüssel geben. Das Dressing darübergießen und alles vorsichtig mit einem Löffel wenden, ohne die Kartoffelscheiben zu zerdrücken.
  6. Ziehen lassen und servieren. Den Salat abgedeckt ⏱ 30 Min. im Kühlschrank ziehen lassen. So saugen die Kartoffeln das Dressing auf und die Aromen verbinden sich. Vor dem Servieren die restlichen Kräuter darüberstreuen und abschmecken.

Das Rezept auf einen Blick

Festkochende Kartoffeln kochen, abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Buttermilch-Dressing mit Senf als Emulgator anrühren, damit es cremig und nicht wässrig wird. Alles mit Radieschen, roter Zwiebel und frischen Kräutern vermengen und 30 Minuten ziehen lassen.

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Pinterest-Bild: Kartoffel-Radieschen-Salat mit cremigem Buttermilch-Dressing, garniert mit Schnittlauch
Cremiger Kartoffel-Radieschen-Salat mit Buttermilch-Dressing – leicht, frisch und ohne Mayo. Perfekt für Picknick und Grill.
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✨ Mein Kartoffel-Radieschen-Salat, drei Jahreszeiten, drei Variationen

Mit Gurke und Dill (Frühsommer): Eine halbe Salatgurke in dünne Halbmonde schneiden und unter den fertigen Salat heben. Dill ersetzt dann die Petersilie. Das gibt eine frische, leicht nordische Note, die super zu gegrilltem Fisch passt.

Mit Apfel und Walnüssen (Herbst): Einen säuerlichen Apfel (z. B. Boskoop) in feine Würfel schneiden und eine Handvoll grob gehackte Walnüsse dazugeben. Das Dressing mit einem Teelöffel Honig statt Zucker abrunden. Wärmer, nussiger, perfekt für die kühlere Jahreszeit.

Mit grünen Bohnen (Hauptgericht): 200 g geputzte grüne Bohnen blanchieren, abschrecken und in mundgerechte Stücke schneiden. Unter den Salat mischen und mit einem hart gekochten Ei pro Portion servieren. So wird aus der Beilage ein sättigendes vegetarisches Mittagessen.

❄️ Aufbewahrung

Den Kartoffel-Radieschen-Salat in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich bis zu 2 Tage frisch. Das Dressing zieht über Nacht tiefer in die Kartoffeln ein, was den Geschmack oft noch intensiver macht. Vor dem Servieren kurz durchrühren und gegebenenfalls mit einem Spritzer Apfelessig und etwas Salz nachschmecken. Einfrieren wird nicht empfohlen, da Kartoffeln nach dem Auftauen mehlig und das Dressing wässrig werden.

🍷 Saison und Beilage

🍷
Getränkeempfehlung: Ein frischer, trockener Weißwein wie ein Grüner Veltliner aus Österreich oder ein Rheingauer Riesling Kabinett passt hervorragend. Als alkoholfreie Alternative eignet sich ein Apfelschorle oder Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone.

Ideale Saison:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

💡 Tipps und häufige Fehler beim Kartoffel-Radieschen-Salat

Warum wird mein Kartoffelsalat immer so matschig?
Der häufigste Fehler: Die Kartoffeln werden zu heiß angemacht. Heiße Kartoffelscheiben sind weicher und brechen beim Wenden leicht auseinander. Außerdem nehmen sie das Dressing zu schnell und unkontrolliert auf. Lösung: Kartoffeln vollständig ausdampfen lassen und erst anmachen, wenn sie nur noch lauwarm sind. Ebenso wichtig: immer eine festkochende Sorte wie Annabelle, Linda oder Belana verwenden. Mehligkochende Sorten zerfallen im Salat.
Warum bleibt ein Buttermilch-Dressing cremig und nicht wässrig?
Das Geheimnis liegt im Senf. Senf enthält Muzin, einen natürlichen Emulgator, der die wasserbasierte Buttermilch und das Olivenöl dauerhaft verbindet. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst Senf und Essig verrühren, dann das Öl tröpfchenweise einarbeiten, bevor die Buttermilch hinzukommt. So entsteht eine stabile, cremige Emulsion, die sich nicht trennt.
Welches Dressing passt am besten zu Kartoffelsalat?
Das kommt auf die gewünschte Konsistenz an. Ein Buttermilch-Dressing ist leichter als Mayo und cremiger als ein einfaches Essig-Öl-Dressing. Buttermilch hat mit ca. 35 kcal pro 100 ml deutlich weniger Kalorien als Mayonnaise (ca. 680 kcal) oder saure Sahne (ca. 185 kcal). Joghurt ist eine ähnliche Alternative, aber etwas dicker und weniger säuerlich. Wer eine ganz leichte, frische Soße möchte, ist mit Buttermilch besser bedient als mit Joghurt.
Kann man den Salat schon am Vortag vorbereiten?
Ja, und das empfiehlt sich sogar. Der Salat schmeckt am besten nach mindestens 30 Minuten Kühlzeit, aber auch nach einer Übernachtung im Kühlschrank ist er noch sehr gut. Die Kartoffeln saugen das Dressing dann vollständig auf. Nur die frischen Kräuter solltest du erst kurz vor dem Servieren dazugeben, damit sie nicht welk werden.
Wie lange hält sich Kartoffelsalat mit Buttermilch im Kühlschrank?
Bis zu 2 Tage, gut abgedeckt im Kühlschrank. Ab dem dritten Tag verlieren die Radieschen ihre Knackigkeit und das Dressing kann leicht säuerlicher werden. Deshalb: lieber frisch zubereiten oder höchstens einen Tag im Voraus vorbereiten.
Was sollte man bei der Zubereitung von Kartoffelsalat unbedingt vermeiden?
Vier häufige Fehler: erstens mehligkochende Kartoffeln verwenden (zerfallen im Salat), zweitens das Dressing zu früh über heiße Kartoffeln geben (macht matschig), drittens den Senf weglassen (dann trennt sich das Dressing), viertens zu viel Salz im Voraus hinzufügen (entzieht den Radieschen Wasser und macht das Dressing wässrig). Salz also erst kurz vor dem Servieren endgültig abschmecken.

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